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PROJEKTE

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Friedhof Wetzikon

Beim Projekt Friedhof Wetzikon war Denise Zimmerli als Bauleiterin in die Umsetzung eingebunden. Das Projekt basiert auf dem ursprünglichen Friedhofskonzept von Rittmeyer + Furrer, welches durch seine klare Geometrie, starke Ordnung und eine prägnante Mittelachse geprägt ist.

Die historische Mittelachse zieht sich vom inszenierten Eingang über einen von Bäumen gefassten Vorbereich bis ins geometrische Zentrum der Anlage. Dieser Raum wird als Übergang zwischen der Welt der Lebenden und der Toten verstanden. Durch die topographische Gestaltung und die räumliche Inszenierung wird diese Achse in ihrer Bedeutung verstärkt und bildet das ordnende Element der gesamten Friedhofsanlage.

Friedhof Wetzikon

Klärung der Eingangssituation und neue Abdankungshalle

Die bestehende Eingangssituation mit Bauten aus den 1960er-Jahren und vorgelagerter Parkierung war in ihrer Bedeutung kaum mehr lesbar. Mit dem Rückbau der bestehenden Aufbahrungshalle und des Ökonomiegebäudes sowie der vorgesehenen Volumenkontur wird die Übergangszone neu geklärt und pietätsvoll gestaltet. Die Neusetzung der Abdankungshalle schafft ein neues Zentrum im Übergang der beiden Welten und stärkt die Mittelpartie in ihrer ursprünglichen Funktion als Pufferzone.

Kernaufgaben in der Bauleitung Friedhof Wetzikon:

  • Koordination der Bauarbeiten in einem sensiblen, öffentlichen Umfeld

  • Sicherstellung von Qualität, Terminen und sorgfältiger Ausführung

  • Abstimmung zwischen Hochbau, Freiraumgestaltung und Bestandesrückbau

  • Wahrung der architektonischen, historischen und pietätvollen Anforderungen

Freiraumgestaltung und Beitrag von Denise Zimmerli

Das Entwicklungskonzept für den Freiraum führt die geometrische, historische Friedhofsanlage langfristig auf ihre ursprüngliche Konzeption zurück. Abgehende Bäume werden im inneren Friedhofbereich nicht ersetzt, wodurch die Grosszügigkeit der Flächen wieder erlebbar wird. Denise Zimmerli begleitete die Umsetzung dieses sensiblen Projekts mit grosser Sorgfalt, Übersicht und Respekt für den Ort und trug wesentlich zu einem qualitativ hochwertigen und würdevollen Bauablauf bei.

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